Ausflugsziel Kunstgalerie Unika in Gröden: Position auf der Karte

Kunstgalerie Unika

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aktualisiert am 6 Nov 2017
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Beschreibung

Blick in die Galerie
© Galaria Unika Blick in die Galerie

Ein Verein zu Ehren der Kunst

Unika selber besteht als Verein bereits seit 1994 und ist seit seiner Gründung ein sich ergänzender Arbeitskreis von Künstlern und Kunsthandwerkern aus dem Grödner Tal. Konkret umfasst das Repertoire spezielle Bereiche wie Vergoldungen, Verzierungsbildhauerei oder sogar Fassmalerei sowie die klassische Holzbildhauerei, für die die Gegend so berühmt ist. Von den Vereinsmitgliedern nehmen über die Hälfte an der jährlich stattfindenden Unika-Skulpturenmesse teil, auf welcher sie innerhalb von vier Tagen ihr einzigartiges Talent zur Schau stellen können. Hierbei ist auch der Austausch zwischen Besuchern und Künstlern von Wichtigkeit, denn niemals hast du die Möglichkeit den Urheber des Kunstwerks und seine Ideen so hautnah zu erleben wie auf diesem Event.

Die Vielfältigkeit der Schnitzkunst erleben

Doch auch wenn du es nicht auf die Skulpturenmesse der Unika schaffen solltest, lohnt sich ein Besuch in St. Ulrich in jedem Fall, denn in der Kunstgalerie des Vereins werden die Werke ganzjährig ausgestellt. Hier kannst du nicht nur die Skulpturen der einzelnen Künstler bewundern, sondern siehst ebenfalls viele gemeinschaftliche Projekte. So werden in einer Reihe zum Beispiel berühmte Bergsteiger als Holzfiguren dargestellt, auf welche der Kunstverein bis heute sehr stolz ist. Die 26 Gipfelstürmer werden in den unterschiedlichsten Haltungen und Posen dargestellt, sodass jeder Einzelne seine ganze eigene Geschichte erzählt.

Überdauernde Tradition

Neben diesen klassischen Holzfiguren kannst du auch noch eine Vielzahl anderer Kunstwerke in der Galerie bewundern. Natürlich werden hier auch die religiösen und kirchlichen Bildnisse aus Vergangenheit und Gegenwart ausgestellt, denn in diesen fand sich immerhin der Ursprung, aus dem die heutige Ausprägung der Schnitzkunst entstanden ist. Somit ist die Kunstgalerie eine Schnittstelle zwischen den Zeiten und gibt detaillierten Aufschluss darüber wie die Grödner Kultur durch überdauernde Traditionen weitergeführt werden kann.

Entstehung und Geschichte

Einmalige Holzskulpturen
© Galaria Unika Einmalige Holzskulpturen

Beginn einer Kunstform

Die Holzschnitzerei hat im Grödner Tal eine lange Tradition. In seinem Ursprung galt das heutige Kunsthandwerk noch als einfacher Zeitvertreib und in erster Linie natürlich als Einnahmequelle. Was jedoch so simpel begann, entwickelte sich im Laufe des 17. Jahrhunderts zu einem richtigen Kunststil in der Umgebung, sodass die Schnitzerei schon bald nicht mehr nur aus reinem Nutzen betrieben wurde. Vielmehr galten die entstandenen Kreuze, Heiligenbilder oder sogar Altäre als wichtiger ästhetischer Bestandteil vieler Kirchen und wurden somit sehr wertgeschätzt.

Frühe Vertreter des Handwerks

Sozusagen als Begründer dieser Kunst gelten heute noch Christian und Bartlmäus Trebinger. Nach ihnen folgten vier Generationen der Holzschnitzerei, welche in dieser Zeit hauptsächlich für die komplette Gestaltung von Kirchen und anderen religiösen Stätten zuständig waren. Noch heute werden diese als ganz besondere Kunstwerke angesehen, die teilweise in der Umgebung um St. Ulrich gefunden werden können. Kurz nach 1800 verschwand die Schnitzerei jedoch zunächst, bevor sie zwischen 1872 und 1907 wiederbelebt wurde. In dieser Zeit entstanden viele Kunst- und Schnitzschulen, welche sicherstellen sollten, dass das Handwerk über die Jahre hinweg nicht wieder verloren geht oder gar in Vergessenheit gerät.

Sicherung einzigartiger Qualität

Seit jeher nimmt die Kunst des Holzschnitzens eine zentrale Rolle in der Kultur Grödens ein. Nach der weiteren Entwicklung des Handwerks, welche sich schon bald nicht mehr nur auf Kircheninnenräume beschränkte, bekam sie sogar von der Handelskammer Bozen eine Schutzmarke, sodass die Grödner Kunst auch über die Landesgrenzen hinaus als solche erkannt werden konnte und somit bis heute als Erkennungsmerkmal und Aushängeschild der Gegend gilt.

Anfahrt

Mit dem Auto

Von Innsbruck aus

Solltest du deine Anreise im österreichischen Innsbruck beginnen, fährst du zunächst über die Stadtteile Pradl und Amras auf die E45, welcher du nun ein Stück folgst und dich am Knoten Innsbruck links hältst, um deine Fahrt auf der Brennerautobahn (A13) fortzusetzen. Dieser folgst du nun für mehrere Kilometer, bis du kurz hinter dem Brennersee wieder auf die E45 wechselst, welche du an der Ausfahrt Chiusa-Val Gardena-Klausen-Gröden wieder verlässt. Hiernach hältst du dich zunächst geradeaus und nimmst an dem nun folgenden Kreisverkehr die dritte Ausfahrt in Richtung Griesbruck (SS242d). Du folgst dem Straßenverlauf weiterhin, bis du St. Ulrich erreichst.

Von Bozen aus

Insofern du deine Anfahrt in Bozen startest, steuerst du zunächst die Virglbrücke an und biegst hiernach links in Richtung Brenner ab und gelangst so auf die SS12. Du passierst den folgenden Kreisverkehr in gerader Richtung und hältst dich ungefähr für die nächsten 21 km weiterhin auf der Straße. Wenn du Waidbruck erreicht hast, biegst du rechts auf die SS242 ab und folgst dieser, bis du St. Ulrich erreichst.

Von Bruneck aus

Wenn du deine Anfahrt von Bruneck aus starten solltest, fährst du zunächst über die Michael-Pacher-Straße und die Saint-Lorenzer-Straße hin zum ersten Kreisverkehr, welchen du an der zweiten Ausfahrt in Richtung der Via Brunico wieder verlässt. Anschließend nimmst du die Auffahrt in Richtung Brixen und gelangst somit auf die SS49, welcher du für die nächsten 25,5 km folgst. Hiernach hältst du dich nun rechts und musst an der Weggabelung den linken Abzweig nehmen und dich im Folgenden in Richtung Bolzano/Bozen/Modena halten, um letztendlich auf die A22 zu gelangen. Anschließend verlässt du die Straße an der Ausfahrt Chiusa-Val Gardena-Klausen-Gröden, wobei du hiernach zunächst geradeaus fährst und im nächsten Kreisverkehr die dritte Ausfahrt in Richtung Griesbruck nimmst. Du folgst nun dem Straßenverlauf der SS242d, bis du die SS242 erreichst, welcher du bis nach St. Ulrich hinein folgst.

Einmal im Ortskern angelangt musst du dich nur noch in Richtung der Arnariastrasse halten, in welcher sich das Museum befindet. Da diese direkt von der SS242 abzweigt, kannst du sie nicht verfehlen.

In St. Ulrich selber gibt es öffentliche Parkplätze.

Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

Von Brixen oder Bozen aus gibt es täglich Busverbindungen nach St. Ulrich.

Kontakt

Galaria Unika
Arnaria Straße 9
39046
St. Ulrich
Anfrage senden
%69%6e%66%6f%40%75%6e%69%6b%61%2e%6f%72%67
Tel.:(+39) 339 1792227
Fax:(+39) 0471 797857
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